|
|
19:30h |
Valentin Schuster (dr), Julian Pajzs (guit), Lukas Raumberger (b) |
 |
Das Klosterdorf Krachberg wurde in den 80er Jahren von Einwanderern aus dem Waldviertel, der Steiermark und griechisch-ungarischen Nomaden gegründet. Neben der malerischen Idylle dieses Ortes ist auch seine lebendige Musiktradition hervorzuheben. Doch im letzen Jahr hat sich dort eine Gruppe von Musikern einen besonderen Namen gemacht: geliebt und verhasst zugleich, mit verschiedensten Einflüssen vor allem aus dem Jazz, No-Wave und Hardcore versetzten sie das ganze Dorf in Angst und Schrecken. Die Strassen waren nicht mehr sicher; Mütter fürchteten um ihre Töchter, Väter um ihre Söhne; es musste etwas geschehen. 2009 wurden die Schurken verbannt und leben nun im Exil in Graz. Ihre Namen: Julian Pajzs, Lukas Raumberger, Valentin Schuster.
www.myspace.com/krachberg |
21:00h |
Ángela Tröndle (voc), Tobias Meier (reeds), Marek Talts (guit), Antti Kujanpää (p), Mattia Magatelli (b), Christian Windfeld (dr) |
 |
Ursprünglich lernten sich die Mitglieder der Formation auf einem Meeting der IASJ (International Association of Schools of Jazz) in Riga kennen – ein Glücksfall, wie auch Karlheinz Miklin, Chairman der IASJ und Ohrenzeuge des Debutkonzertes feststellte:
„Die Studentenkonzerte im Rahmen der Annual IASJ Meetings haben seit Jahren generell ein hohes Niveau; kein Wunder, wenn die besten Studierenden renommierter Jazzausbildungsstätten aus der ganzen Welt zusammen spielen. Und doch gibt es immer wieder Auftritte, die noch darüber hinaus gehen. In Riga sorgte das Ensemble EJM für Momente, die auch bei unseren Meetings nur selten erlebt werden können. Professionelles Handwerk gepaart mit jugendlichem Temperament, neue, eigenständige Klänge, vor allem aber sehr berührende Momente konnten das Publikum in Lettland in einer Weise gefangen nehmen, wie man es nicht oft erleben darf. Ich wünsche mir daher sehr, dass über diese Initiative der IASJ hinaus ein internationales Ensemble bestehen bleibt, das dem Jazz und der Musik ganz allgemein noch sehr viel geben könnte.“
Wir freuen uns, bei der Erfüllung dieses Wunsches behilflich zu sein, immerhin ist die Überwindung innereuropäischer Granzen auch ein Kernanliegen der Jazzwerkstatt Graz. Nach Auftritten in Riga, Luzern und Aarhus folgt nun also das Graz – Debut des Ensembles, bei dem Kompositionen aller Bandmitglieder gespielt werden. Welcome to Austria, EJM!
www.europeanjazzmotion.com |
22:30h |
Ángela Tröndle (voc), Siegmar Brecher, Jan Balaz, Patrick Dunst (reeds), Mario Stuhlhofer, Alfred Lang (tp), Phil Yaeger, Bernhard Neumaier (tb), Michael Lagger (p), Valentin Czihak (b), Reinhold Schmölzer (dr) Klaus Dickbauer (reeds, comp) |
 |
Das Ensemble Jazzwerkstatt Graz Composers ist so etwas wie ein Flaggschiff der Grazer Werkstatt. Ursprünglich mit dem Ziel gegründet, die Mitglieder des inneren Kreises in einem Ensemble zu vereinen, wurde die Formation bereits beim Debut während der Werkstatt 2008 zu einem Forum für interne wie externe Komponisten; nicht weniger als vier ihrer Zunft (Johannes Berauer, Berndt Luef, Ángela Tröndle und Arnold Zamarin) schrieben für den ersten Auftritt. Bei der Fortsetzung 2009 folgten neue Kompositionen von Phil Yaeger und Ángela Tröndle, die im Frühsommer desselben Jahres auch für einen interkulturellen Austausch im Rahmen des Steiermark - Kuba Festivals am Grazer Schlossberg komponierten. In drei Tagen wurde dabei gemeinsam mit kubanischen Gastmusikern ein Programm erarbeitet, das vor 600 Besuchern präsentiert werden konnte. Für die Jazzwerkstatt Graz 2010 wird das Ensemble wiederum neue Kompositionen erarbeiten – und zwar neben jenen der internen KomponistInnenen mit einem ganz besonderen Gast: Der herausragende österreichische Holzbläser Klaus Dickbauer (Vienna Art Orchestra, Saxofour) hat sich nicht nur bereit erklärt, für das Ensemble zu schreiben, sondern wird auch als Musiker Teil des Ensembles sein. Eine spannende Zusammenarbeit scheint im Angesicht der stilistischen Vielseitigkeit und des Multinstrumentalisten garantiert. |
|